Unkrautbrenner

Unkrautbrenner Vergleich

Unkrautbrenner sind nützliche Geräte und helfen, Ihre Gartensteine oder andere Flächen frei von Unkraut zu halten. Es sollte nicht leichtfertig angewendet werden. Das Gerät arbeitet mit einer starken Hitzeentwicklung und darf nur nach Vorschrift des Herstellers eingesetzt werden. Beim Kauf gibt es einiges zu beachten. Nachfolgend werden verschiedene Varianten vorgestellt.

Das wichtigste kurz zusammengefasst

  • Unkrautbrenner sind in unterschiedlichen Varianten erhältlich. Jede Variante hat Vor- und Nachteile. Muss eine kleine Fläche bearbeitet werden, reicht ein Unkrautbrenner mit Gaskartusche. Eine größere Fläche benötigt ein Gerät mit Propangasflasche. Neben den genannten Varianten sind auch Brenner ohne offene Flamme, wie Varianten mit Infrarot-Technik und elektrische Modelle, im Handel erhältlich.
  • Beim Kauf eines Unkrautbrenners sollten Sie auf hochwertige Geräte sowie ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis achten.
  • Das Unkraut kann, modellabhängig, komplett verbrannt oder starkt beschädigt werden. Durch die Beschädigung der Zellwände stirbt das Unkraut innerhalb kurzer Zeit ab. Letztere Variante spart Gas, Energie und ist umweltschonender als das komplette Verbrennen des Unkrauts.

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Was ist das für ein Gerät?

Ein Unkrautbrenner erzeugt eine Flamme, die Unkraut bzw. Wildwuchs von Flächen und Wegen beseitigen soll. Ein solches Gerät wird auch als Abflammgerät bezeichnet und erzeugt eine starke Hitze. Zur Hitzeerzeugung wird Gas (Propangas) genutzt.

Wie sind die Geräte aufgebaut?

Der Brenner ist mit einem Propangashandgriff ausgestattet, in dem ein Hauptsperrventil liegt. Das Hauptsperrventil besitzt eine Schraubverbindung, über die eine Gaskartusche aufgedreht werden kann. Das Gas strömt über einen Brennerkopf nach außen. Der Brennerkopf besteht aus Edelstahl. Das Gerät kann im Stehen verwendet werden. Bücken ist nicht nötig. Unkrautbrenner besitzen ein geringes Eigengewicht, wodurch eine längere Nutzung vereinfacht wird. Der Handgriff ist ergonomisch gestaltet, um eine effiziente Bedienung zu ermöglichen.

Funktionsweise eines Unkrautbrenners

Ein Unkrautbrenner beschädigt durch starke Hitze die Zellwänder der Pflanzen und sorgt für die Denaturierung der Proteine des Unkrauts. Im Idealfall geht das Unkraut ein und kommt nicht schnell wieder. Das Abflämmen selbst ist nicht schwer und sollte unbedingt nach Bedienungsanleitung und unter Sicherheitsvorkehrungen, die der Hersteller näher ausführt, betrieben werden. Es ist zudem ratsam, im Fachhandel nach Sicherheitsvorschriften und sicherer Bedienung der Geräte zu fragen. Sie können auf verschiedene Arten funktionieren. Entweder wird das Abflämmen durch eine offene Gasflamme durchgeführt oder eine Keramikplatte wird erhitzt. Die Keramikplatte wird mit Elektrizität oder Gas erhitzt bzw. beheizt.

Ziel des Abflämmens ist die starke Beschädigung der abgeflämmten Pflanzen. Die Pflanzen können bei starker Hitzeentwicklung komplett wegbrennen. Ein Abflämmen, ohne weitere Energieverschwendung, reicht aus. Das bedeutet, dass Sie das Unkraut nicht komplett verbrennen müssen.

Anwendung

Ist die Gaskartusche im Lieferumfang enthalten, wird diese auf das vorgesehene Gewinde geschraubt. Das Ventil der Kartusche wird über einen Zapfen geöffnet. Das Hauptabsperrventil des Unkrautbrenners verhindert ein Ausströmen des Gases. Soll das Gerät in Betrieb genommen werden, muss das Hauptabsperrventil geöffnet werden. Das Gas strömt hörbar aus dem Brennkopf heraus. Die Flamme wird mittels Feuerzeug entzündet. Wenn Sie die Flamme nicht per Feuerzeug entzünden möchten, dann kaufen Sie ein Gerät mit Piezozündung. Die Piezozündung ist integriert und kann per Knopfdruck eine Flamme entzünden. Die Flammenintensität wird per Hauptabsperrventil reguliert. Ist die Flamme entzündet und ist das Gerät bereit, wird es mit leichten Pendelbewegungen über zu behandelnde Stellen in einem Abstand von 5 bis 15 cm bewegt. Es dauert nur wenige Sekunden, bis Pflanzen austrocknen und zusammenfallen. Je nach zur bearbeitender Fläche, ist die Arbeit mal mehr, mal weniger mühsam.

In welchen Bereichen wird das Gerät verwendet?

Unkraut keimt im Frühjahr und wächst das ganze Jahr über. Während der ersten Keimphase im Frühjahr sollte bereits mit der Anwendung gestartet werden. Durch das Abflämmen des Unkrautes während der Keimphase wird ein wirkungsvolles Ergebnis erzielt. Der Unkrautbrenner wird das ganze Jahr in regelmäßigen Abständen eingesetzt. Anwendungsbereiche sind beispielsweise Ritzen und Fugen von Gehwegplatten.

Welche Vorteile hat die Arbeit mit dem Gerät?

  • keine Chemikalien zur Unkrautvernichtung notwendig
  • kein Bücken notwendig
  • zuverlässige Unkrautbeseitigung
  • umweltschonend möglich

Welche Nachteile hat der Einsatz eines Unkrautbrenners?

  • Wurzelwerk kann noch zurückbleiben
  • regelmäßige Anwendung nötig

Welche Gerätevarianten werden unterschieden?

Unkrautbrenner mit Gaskartusche

Die Variante mit Gaskartusche ist bekannt und wird häufig eingesetzt. Der Nutzer arbeitet mit offener Flamme und flämmt das Unkraut gezielt weg. Die Flamme entsteht durch Entzündung eines Gases (Propan). Der Aufbau eines Unkrautbrenners mit Gaskartusche ist im Prinzip identisch. Variieren können Größe des Brennerkopfes, Länge des Gerätes sowie der Handgriff. Die Gaskartusche ist länglich und wird über eine Gewindeverbindung schnell unterhalb des Griffs aufgeschraubt. Ein Brenner mit Gaskartusche ist für kleine Flächen gedacht und wird, aufgrund der offenen Flamme, nur bei schönem Wetter ohne Wind eingesetzt.

Vorteile der Geräte:

  • Gaskartusche ist leicht und schnell wechselbar
  • offene Flamme vernichtet zuverlässig Unkraut
  • Geräte sind leicht zu handhaben

Nachteile der Geräte:

  • Laub, Holz und trockene Materie kann brennen
  • Kartuschen enthalten wenig Gas (häufiges Nachkaufen nötig)

Unkrautbrenner mit Propangasflasche

Unkrautbrenner mit Propanglasflasche bearbeitet werden. Die Geräte, die mittels Propangasflasche betrieben werden, haben einen großen Brennkopf und benötigen mehr Gas. Ein Unkrautbrenner mit Propangasflasche ist für den dauerhaften Einsatz gedacht. Modellabhängig sind Varianten mit zwei oder drei Brennerköpfen erhältlich. Die Geräte können mit einem kleinen Wagen ausgestattet sein. Der Wagen dient der Unterbringung der Propangasflasche. Geräte ohne Wagen besitzen eine Halterung für die Propangasflasche. Abflammgeräte mit Propangasflasche sind nicht nur zur Unkrautvernichtung nutzbar. Dachdecker nutzen die Geräte auf Flachdächern, um beispielsweise die Teerpappe zu legen.

Vorteile der Brenner mit Propangasflasche:

  • effiziente und wirkungsvolle Unkrautvernichtung
  • große Flächen können bearbeitet werden
  • vielseitige Einsatzbereiche (Flachdach, Unkrautvernichtung)

Nachteile der Brenner mit Propangasflasche:

  • Geräte sind unhandlich und schwer
  • offen Flamme und Größe der Geräte sind nicht ungefährlich

Unkrautbrenner, die über Infrarot-Technik verfügen

Diese Geräte gehören in die Rubrik “Unkrautbrenner ohne Flamme”. Sie vernichten mittels beheizbarer Keramikplatte das Unkraut. Ein Unkrautbrenner mit Infrarot-Technik kann gezielt eingesetzt werden und lässt unbehandelte Pflanzen in der Nähe unbeschädigt. Die Geräte sind, trotz hoher Arbeitstemperatur, sicher in der Handhabung. Keramikplatten oder Keramikbrennelemente werden über einen Gasbrenner auf ca. 1.000 °C erhitzt. Durch den Prozess der Erhitzung entsteht eine Infrarot-Wärme-Strahlung, die das Unkraut zerstört. Neben dem Unkraut werden auch Flugsamen bzw. wird das Gewebe der Flugsamen zerstört. Gleichzeitig werden Mikroorganismen geschont, denn die Hitze geht nur 2 mm tief in den Boden.

Vorteile eines Unkrautbrenners mit Infrarot-Technik:

  • schonende Unkrautvernichtung
  • zuverlässige Unkrautbeseitigung durch Hitzeentwicklung
  • Mikroorganismen und Nachbarpflanzen werden geschont

Nachteile eines Unkrautbrenners mit Infrarot-Technik:

  • teuer und Technik ist aufwändig

Unkrautbrenner elektrisch

Der Unkrautbrenner mit elektrischer Funktionsweise gehört zu den flammenlosen Modellen. Das Gerät verfügt über einen Elektromotor, der eine Hitze von ca. 650 °C erzeugen kann. Die Pflanzen werden über einen elektrisch erzeugten und per Knopfdruck in Betrieb genommenen Hitzestrahl zerstört. Es sind keine Gaskartuschen notwendig, um das Gerät zu betreiben. Um genügend Hitze mit dem Gerät zu entwickeln, sollte der Elektromotor eine Leistung von ca. 2.000 Watt besitzen. Die Geräte sind auch als Grillanzünder einsetzbar und sind im Handel unter dem Namen Thermoflamm-Geräte zu finden.

Vorteile eines elektrischen Unkrautbrenners:

  • umweltschonende Unkrautvernichtung
  • effiziente Unkrautbeseitigung
  • vielseitig einsetzbar (Grillanzünder)
  • leicht zu handhaben
  • keine Gaskartusche notwendig

Nachteile eines elektrischen Unkrautbrenners:

  • Technik ist aufwendig
  • Geräte sind vergleichsweise teuer

Worauf sollten Sie beim Kauf eines Gerätes achten?

Vor dem Kauf eines Geräte sollten Sie die Fläche beachten, die abgeflammt werden soll. Bei kleinen Flächen reicht ein Gerät mit Gaskartusche. Größere Flächen benötigen einen entsprechenden Brenner mit Gasflasche oder eine andere Variante. Die Frage die Sie sich vor einem Kauf stellen sollten, ist, welche Variante Sie bevorzugen. Möchten Sie einen Gas-Unkrautbrenner oder ein elektrisch betriebenes Modell? Wenn es Gas sein soll und Sie kein Feuerzeug zum Anzünden benutzen möchten, sollten Sie eine Variante mit Piezo-Zündung wählen. Kompakte und kleine Gasbrenner mit Gaskartusche sind zu einem günstigen Preis erhältlich. Die Variante mit Propangas-Flasche ist in der Anschaffung teurer. Sie können auch einen Unkrautbrenner mit Keramikplatte (Infrarot-Technik) erwerben. Diese sind vergleichsweise teuer in der Anschaffung. Je nach Modell, können Sie die Pflanzen komplett abbrennen oder nur die Zellwände zerstören. Die Zerstörung der Zellwände ist effektiv und benötigt weniger Energie. Die Pflanzen sterben innerhalb einer kurzen Zeitperiode ab. Durch die Zerstörung der Zellwände und durch den Verzicht auf das komplette Verbrennen der Pflanze, sparen Sie Energie, Gas und schonen die Umwelt.